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Länge: 33 Kilometer
Markierung: Sechseckiges Schild (ANWB)
Ausgangspunkt: u.a. Durgerdam, Broek in Waterland und Uitdam
An der A10 endet die Bebauung von Amsterdam abrupt und beginnt das weite Waterland: "Blassgrün, sumpfig und leer, in der Ferne nur der stumpfe Turm von Ransdorp." Diese Beschreibung von Nescio aus dem Jahre 1917 trifft auch heute noch zu.
Hat sich denn in Waterland gar nichts verändert? Doch: Amsterdam hat Teile des Gebiets geschluckt und der Rest steht unter schwerem städtischen Druck. Um zu verhindern, dass Waterland untergeht, wurde eine Flurbereinigung durchgeführt. Durch Absenkung des Grundwasserspiegels, Feldbereinigung und den Bau von Straßen wurde Teile für die moderne Landwirtschaft erschlossen. Auf rund 40% der Fläche steht die Erhaltung der Natur im Vordergrund. Es wurden neue Schöpfwerke gebaut, um für Agrar- und Naturgebiete den jeweils notwendigen Pegelstand zu gewährleisten. In Ost-Waterland werden viele Naturschutzgebiete von der staatlichen Forstverwaltung gepflegt. Hier arbeiten Landwirte (gegen Entgelt) mit, um Wiesenvögeln möglichst gute Chancen zu bieten. Das bedeutet unter anderem, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt mähen und beweiden. Der Erfolg dieser Maßnahmen zeigt sich im Mai, wenn sich über dem Radweg Uferschnepfen tummeln.
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